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            • What the FLIP?

            • FLIP – diese Abkürzung steht für „Financial Life Park“. Der FLIP steht aber auch für moderne Finanzbildung. In interaktiven Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3A und 3B vieles über das Thema Geld und Finanzen lernen. Woher kommt der Kaffee oder Jeans und was alles beeinflusst deren Preis? Wie bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis? Wie könnte ich als Gemüsehändler möglichst viel Gewinn erzielen? Das und noch mehr Fragestellungen wurden von den Schülerinnen und Schülern in den interaktiven Stationen behandelt und beantwortet.

              Nach bzw. vor der „FLIP Experience“ erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Tätigkeit einer Tageszeitung. Beim Besuch in der Redaktion der Kleinen Zeitung erlebten die Jugendlichen hautnah, was es alles braucht, dass eine Zeitung bei uns am Frühstückstisch liegt.

              Abgerundet wurde der informative Tag durch ein Gespräch mit einem Journalisten der Zeitung, der den Schülerinnen und Schülern Einblicke in den Arbeitsalltag ermöglichte.

              Christoph Hochmüller

               

            • Exkursion laut Stundenplan

            • Am 22. September 2026 fährt die Klasse 2B mit ihrer Klassenvorständin Frau Eva Gelbmann, mit Herrn Günter Kovatsch und Frau Astrid Wutte mit dem Zug nach Klagenfurt. Die Exkursion verläuft „nach Stundenplan.“

              In Sozialem Lernen steht der gemeinsame Ausflug im Vordergrund. Für Bewegung und Sport wird die Strecke zum Bahnhof und quer durch Klagenfurt zu Fuß zurückgelegt. In Deutsch wird die Sage vom Lindwurm und die Sage des Wörtherseemandls vor Ort in verteilten Rollen gelesen. Wusstet ihr, dass der Lindwurm das Wappentier und Wahrzeichen Klagenfurts ist? Und dass die Bronzefigur des kleinen, bärtigen Männchens mit dem Fass unterm Arm als Mahnmal gegen Hochmut, Verschwendung und Maßlosigkeit steht? Der Neue Platz lädt zum Verweilen für die große Pause ein. Da treffen wir auf ein Denkmal für Maria Theresia, die 1774 die erste staatlich geregelte Schulpflicht für Kinder von sechs bis zwölf Jahren in Österreich einführt. Kunst und Gestaltung findet sich beim Kiki- Kogelnik- Brunnen, den sie liebevoll „Gesang“ benennt und im Museum Moderner Kunst Kärnten wieder, auf der Suche nach Künstlern und ihren Werken. Einen Einblick in Biologie erhaschen die interessierten Schülerinnen und Schüler im Kärnten Museum, eine Ausstellung zu Bäumen und Insekten begeistert. Auch entführt sie die Sonderausstellung „Klimaschutz“ in den Bereich Ernährung und Haushalt, dazu passend gibt es Informationen zum Ackerbau und zum ökologischen Fußabdruck.

              Erschöpft von den vielen Eindrücken, aber um etliche Erfahrungen reicher endet der heutige Stundenplan am Schulhof.

              Eva Gelbmann

            • Selbstverteidigungskurs der Klassen 3A und 3B

            • In den Projekttagen zu Beginn des Schuljahres beschäftigten sich die 3. Klassen unter anderem mit dem Thema Selbstverteidigung. Unter der fachkundigen Anleitung von Herrn Gerald Koppitsch lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur nur die richtige Selbstverteidigungtechnik bei einem körperlichen Angriff, sondern auch wann man rechtlich von einer Selbstverteidigung spricht. Die Schülerinnen und Schüler waren auf jeden Fall sehr motiviert bei der Sache!

            • Theorie und Praxis perfekt verknüpft: MS Kühnsdorf setzt auf starke Berufsorientierung

            • KÜHNSDORF. Die Wahl des richtigen Berufes ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben junger Menschen. Um die Jugendlichen bestmöglich auf diesen Schritt vorzubereiten, absolvierten die Klassen 4A und 4B der Mittelschule (MS) Kühnsdorf am 15. und 16. September 2026 einen intensiven Check-up im Testcenter Carinthia in Klagenfurt.

              Der Besuch des Testcenters bietet den Schülerinnen und Schülern entscheidende Vorteile für ihre Zukunft: Durch standardisierte und wissenschaftlich fundierte Testverfahren werden die individuellen Stärken, Talente und handwerklichen Fähigkeiten der Jugendlichen genau analysiert. Sie erhalten ein klares Profil über ihre mathematischen, sprachlichen und technisch-praktischen Begabungen. Diese objektive Rückmeldung hilft den Jugendlichen enorm, unrealistische Berufsvorstellungen zu korrigieren, verborgene Talente zu entdecken und gezielt Betriebe für den anstehenden Berufseinstieg auszuwählen.

               

              Vom Testcenter direkt in die Praxis

              Die theoretischen Erkenntnisse aus Klagenfurt können die Schülerinnen und Schüler schon bald in der Realität erproben. Vom 28. September bis zum 2. Oktober 2026 findet die Berufspraktische Woche statt. In dieser fünftägigen „Schnupperlehre“ tauchen die Jugendlichen in verschiedenste Lehrberufe und Firmen der Region ein.

              Die Bandbreite der teilnehmenden Betriebe ist in diesem Jahr besonders vielfältig und deckt fast jeden Interessenbereich ab. Im Bereich Handwerk und Kreativität lernen die Jugendlichen die Holzverarbeitung bei der Tischlerei WEKO in Mittlern kennen, erproben das Bauhandwerk als Maurer bei der Firma Würfler in Eberndorf/Dobrla vas oder blicken der Goldschmiedin Carmen Bauer in Eberndorf/Dobrla vas über die Schulter. Die kreative Floristik wird bei Blumen Steiner in Bleiburg/Pliberk vermittelt.

               

              Im Dienstleistungs-, Handels- und Gesundheitssektor sind die Jugendlichen ebenfalls stark vertreten: Die Ausbildung zum/zur Einzelhandelskaufmann/-frau wird in den Billa-Filialen in Kühnsdorf und Eberndorf erprobt, während im Restaurant Seerose in Unterburg Gastronomieluft geschnuppert wird. Medizinische und kosmetische Einblicke garantieren die Kanzianus Apotheke in Sankt Kanzian sowie das Studio für Fußpflege & Kosmetik Fertschnig (Sankt Kanzian) und Evi´s Crazy Hairstyle (Kühnsdorf). Soziale Kompetenzen stehen in den Kindergärten in Sankt Kanzian und Kühnsdorf im Mittelpunkt.

               

              Auch Technik, KFZ und die Großindustrie sind wichtige Säulen der Praxiswoche: Neben der Ausbildung zum/zur KFZ-Techniker/-in bei der Firma Jakosch in Unterburg wird bei der Firma Radocha in Bleiburg/Pliberk das Berufsfeld der Landmaschinenmechanik untersucht. Die Firma Brodnig in Wasserhofen führt in die Elektrotechnik ein. Abgerundet wird das Angebot durch die regionale Industrie: Bei der Firma Mahle (Betriebselektriker, Feinmechaniker), der Firma Wild (Mechatronik) und der Firma Urbas (Metall- und Anlagentechnik) erleben die Schüler modernste Arbeitswelten. Sogar die Tierwelt kommt mit der Kleintierpraxis Schramm und Nitzel in Sittersdorf/Žitara vas nicht zu kurz.

               

              Theorie und Praxis perfekt verknüpft

              „Die Zusammenarbeit mit einer großen Anzahl von Betrieben im Bezirk liegt uns besonders am Herzen. Dabei kann vieles, was in der Schule in der Theorie in einzelnen Fächern gelernt wird, in der Arbeitswelt angewendet werden“, betont Frau Direktorin Erika Knellwolf stolz.

               

            • Ein sportlicher Nachmittag auf zwei Rädern

            • Im Rahmen eines Turnblocks nahmen die Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen an einem Radworkshop teil. Dabei lernten sie, wie ein Fahrradhelm richtig sitzt, welche Ausstattung ein Fahrrad benötigt und welche wichtigen Regeln im Straßenverkehr zu beachten sind.

              Anschließend ging es auf eine gemeinsame Ausfahrt rund um den Klopeiner See. Dabei konnten die Kinder ihr erlerntes Wissen praktisch anwenden und die Freude am Radfahren in der Gruppe genießen. Zum Abschluss des sportlichen Nachmittags gab es noch ein leckeres Eis.

              Vanessa Stürzenbecher